Planen Sie zunächst Ruhe ein und lagern Sie den Oberkörper nach ärztlicher Anleitung erhöht. Vermeiden Sie Druck auf die Nase, kräftiges Schnäuzen sowie Sport und Hitze, bis diese wieder freigegeben sind. Ob und wie eine Brille getragen werden darf, wird individuell besprochen. Schiene oder Verbände dürfen nicht eigenständig entfernt werden.
In den ersten Tagen sind Schwellungen, Blutergüsse auch um die Augen, ein Druckgefühl und eine verstopfte Nase häufig. Schmerzmittel werden nach ärztlicher Verordnung eingesetzt. Eine äußere Schiene wird häufig nach etwa ein bis zwei Wochen bei einer Kontrolle entfernt; der genaue Zeitpunkt und der Umgang mit inneren Stützen richten sich nach dem Eingriff.
Für Büroarbeit und gesellschaftliche Termine werden häufig ein bis zwei Wochen Pause eingeplant. Das ist nicht mit abgeschlossener Heilung gleichzusetzen: Körperlich anstrengende Arbeit und Sport erfordern meist eine längere Pause und ärztliche Freigabe. Kontaktsport muss wegen des Verletzungsrisikos besonders vorsichtig geplant werden.
Die erste Erholungsphase erstreckt sich häufig über sechs bis acht Wochen. Die Nase verändert sich jedoch über Monate weiter; besonders an der Spitze können Restschwellungen länger bestehen. Das Endergebnis lässt sich meist erst nach etwa zwölf Monaten, manchmal später, beurteilen. Frühe Fotos zeigen deshalb noch nicht das Endergebnis.